AUTRUST

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: August 2026 · Für die Nutzung der Autrust Werkstatt-Software

1. Geltungsbereich und Anbieter

Diese AGB gelten für die Nutzung der Software „Autrust“ (iOS-App und zugehörige Serverdienste) durch Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Kfz-Werkstätten und vergleichbare Betriebe). Anbieter: [Name / Firma, Anschrift] („Anbieter“).

2. Leistungsgegenstand

Autrust ist eine Software zur Verwaltung von Werkstattbetrieben (u. a. Kunden, Fahrzeuge, Termine, Aufträge, Rechnungen, Kartenzahlung über Drittanbieter). Der Anbieter stellt die Software als Cloud-Dienst („SaaS“) bereit. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Produktbeschreibung im App Store.

3. Registrierung und Konto

Für die Nutzung ist ein Konto erforderlich. Jede Werkstatt erhält einen eigenen, logisch getrennten Datenbereich. Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich.

4. Testphase, Preise und Laufzeit

Neue Konten können Autrust 14 Tage kostenlos und unverbindlich testen. Danach ist für die weitere Nutzung ein kostenpflichtiges Abonnement („Autrust Pro“) erforderlich, das über den Apple App Store abgeschlossen wird. Preis, Zahlungsabwicklung, Verlängerung und Kündigung richten sich nach den Bedingungen des App Store; das Abo ist monatlich kündbar. Es besteht keine Einrichtungsgebühr und keine Mindestlaufzeit.

5. Zahlungsdienste Dritter

Die Annahme von Kartenzahlungen (einschließlich Tap to Pay on iPhone) erfolgt über die SumUp Payments Limited auf Grundlage eines eigenen Vertrags des Kunden mit SumUp. Der Anbieter ist an der Zahlungsabwicklung nicht beteiligt und erhält keine Kartendaten.

6. Pflichten des Kunden

Der Kunde bleibt für die von ihm erfassten Daten (insbesondere Kunden- und Rechnungsdaten) verantwortlich, einschließlich steuer- und handelsrechtlicher Aufbewahrungspflichten. Der Kunde wird vor Löschung seines Kontos erforderliche Exporte selbst vornehmen.

7. Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.

8. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

9. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien auf Anforderung einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO).

10. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist — soweit zulässig — der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.


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