Digitalisierung

Fahrzeugschein digitalisieren: Schluss mit dem Abtippen

Autrust-Team · August 2026 · Lesezeit ca. 3 Minuten

Rechne einmal ehrlich nach: Ein neuer Kunde steht am Tresen, du nimmst den Fahrzeugschein und tippst ab — Kennzeichen, FIN (17 Zeichen!), HSN, TSN, Erstzulassung, Marke, Modell. Das sind gut und gerne 5 bis 10 Minuten pro Fahrzeug, in denen du weder schraubst noch verkaufst. Bei 10 neuen Fahrzeugen pro Woche ist das ein ganzer Arbeitstag im Monat — fürs Abtippen.

Und dann sind da noch die Tippfehler

Eine FIN hat 17 Stellen, und ein einziger Zahlendreher reicht: Die Teilebestellung passt nicht, die Diagnose-Software findet das Fahrzeug nicht, die Rechnung trägt falsche Daten. Studien zur manuellen Datenerfassung gehen von Fehlerquoten um die 1 % pro Zeichen aus — bei 17 Zeichen FIN plus allen weiteren Feldern ist statistisch fast jede fünfte Akte irgendwo falsch.

So geht es in 20 Sekunden

Moderne Text-Erkennung liest den Fahrzeugschein zuverlässiger, als ein Mensch ihn abtippt. In Autrust läuft das so:

Das Ergebnis ist eine vollständige digitale Fahrzeugakte mit Fahrzeugbild, Halter und Historie — angelegt, während der Kunde noch seinen Kaffee umrührt.

Der unterschätzte Nebeneffekt: die HU-Erinnerung

Der HU-Termin aus dem Schein ist bares Geld wert. Wer seine Kunden vor Ablauf der Plakette anruft, holt die HU-Vorbereitung, die Mängelbeseitigung und oft gleich den nächsten Service in die eigene Werkstatt — statt sie an die Kette am Ortsrand zu verlieren. Voraussetzung: Die Termine stehen sauber im System. Mit dem Schein-Scan passiert das nebenbei, bei jedem einzelnen Fahrzeug.

Die Fahrzeugannahme, die sich selbst ausfüllt

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